Karate lernen, Ausbildung in Karate

Wie lernt man Karate? Was braucht man für Voraussetzungen. Wir informieren über alle österreischichen Vereine und deren Kursangebote.

Ausbildunggrade

Den Weg den ein Karateka (Ausübender) schon gegangen ist, lässt sich am Gürtel ablesen. Bis zum Meistergrad (Dan, schwarz) gibt es neun Schülergrade (Kyu), welche mit Farbgürteln gekennzeichnet sind. Weiß, gelb, orange, grün, blau, violett und dreimal braun kennzeichnen die Grade. Je weiter man nach oben kommt, desto anspruchsvoller wird die Prüfung, die zu jedem Grad abgelegt werden muss. Eine Prüfung besteht aus Kihon, Kata, Kumite und theoretischen Fragen.

Kihon lässt sich vereinfacht mit Grundschule übersetzen und ist eine veränderte Übungsform der Techniken. Entweder methodisch vereinfacht oder einfach der Trainingsumgebung geschuldet, wie viel Platz zur Verfügung steht.

Kata bedeutet Form und stellt die Überlieferung der Techniken dar. Je nach Stilrichtung gibt es unterschiedliche Katas.

Kumite ist der eigentliche Kampf. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Anwendungsformen.

Im theoretischen Teil wird auf die unterschiedlichen philosophischen Aspekte der Kampfkunst eingegangen. Außerdem ist das Verständnis der japanischen Bezeichnungen für das erlernen der Kampfkunst wesentlich.

In allen Vereinen wird im traditionellen Gi trainiert. Der Gi ist weiß und je nach Anforderung und Körperform geschnitten bzw. variert im Material. Üblicherweise bsteht der Gi aus Baumwolle. Möchte ein Karateka an Wettkämpfen teilnehmen, so ist die Hosen-, als auch Ärmellänge reglementiert. Genaue Details zum Reglement können beim Weltverband nachgelesen werden. Diese werden laufend angepasst.

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