Dubai ist der perfekte Boden für die WM-Dritte von Linz Bettina Plank: am Weg im Finale räumte die Vorarlbergerin erst die Deutsche Duygu Bugur (2:0), dann Nasrin Dousti (Iran/3:0), Sevil Bas (Tür/0:0 nach Kampfrichterentscheid) und im Halbfinale Srunita Sari (Indones/3:0) aus dem Weg. „Eine herausragende Leistung“, strahlte ÖKB-Generalsekretär Ewald Roth, der sich aber wenig später ärgern musste . . .
Stefan Pokorny (Shotokan Salzburg) setzte im Kampf um den Einzug ins kleine Finale gegen Sultan Alzahrani einen Yokogeri. „Der Treffer wurde zuerst gegeben, doch dann ging der Saudi in die Knie – Pokorny wurde disqualifiziert“, knurrte Roth, der aber mit der Gesamtleistung des Teams zufrieden sein durfte.
Erfolgversprechend begann der Kata-Bewerb der Damen: Unsere EM-Fünfte Kristin WIENINGER besiegte in der ersten Runde die Kanadierin Hana Furumoto-Deshaies glatt mit 5:0, blieb aber in der drauffolgenden Begegnung an der vierfachen spanischen Jugend-Europameisterin Margarita Morata mit 1:4 hängen. Im anderen Pool ein ähnliches Bild: Patricia Bahledova überfuhr ihre kanadische Ggnerin Valentyna Zolotarova ebenfalls mit 5:0, unterlag aber in Runde zwei der Vietnamesin Thi Hang Nguyen mit 2:3. Da Morata und Nguyen in der dritten Runde ebenfalls ausschieden, blieb den beiden Niederösterreicherinnen trotz Top-Leistung der Weg in die Trostrunde versperrt.
Ergebnisse von der Premier League in Dubai:
Kata:
Frauen: Kristin Wieninger, Patricia Bahledova (beide St. Pölten) beide out in Runde zwei
Kumite:
Frauen: -50 kg: Bettina Plank (Karate-do Wels) im Finale.
Männer: -67kg: 7. Stefan Pokorny (Salzburg).

