Karate COVID 19

Fassung vom 16. November 2020

Allgemeines

Die nachfolgenden Richtlinien basieren auf der 479. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer Notsituation auf Grund von COVID-19 getroffen werden (COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – COVID-19-NotMV) BGBl. II Nr. 479/2020.

Verordnungen:

479. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer Notsituation auf Grund von COVID-19 getroffen werden (COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – COVID-19-NotMV):

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_479/BGBLA_2020_II_479.html

Die vorliegenden Richtlinien gelten ab 17. November 2020 und ersetzen alle vorher erlassenen Regelungen von KARATE AUSTRIA im Zusammenhang mit COVID-19.

Richtlinien für das Karate-Training ab 17. November 2020

1. Das Betreten von Sportstätten zum Zweck der Sportausübung ist untersagt.

2. Ausgenommen vom Betretungsverbot von Sportstätten sind Betretungen von Sportstätten durch Spitzensportler gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensportes, oder Sportler, die ihre sportliche Tätigkeit beruflich ausüben und daraus Einkünfte erzielen oder bereits an internationalen Wettkämpfen gemäß § 3 Z 5 BSFG 2017 teilgenommen haben, deren Betreuer und Trainer sowie Vertreter der Medien. Details dazu sind im Dokument "COVID-19_PRÄVENTIONSKONZEPT ZUR MINIMIERUNG DES INFEKTIONSRISIKOS IM KARATE" in der jeweils gültigen Fassung geregelt.

3. Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an Sportveranstaltungen ist nicht zulässig.

4. Veranstaltungen, bei denen ausschließlich Spitzensportler gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 Sportlern zuzüglich der Trainer, Betreuer und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig. Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen.

Das COVID-19-Präventionskonzept hat bei Mannschaftssportarten oder bei Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, dem § 9 Abs. 4 der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung, BGBl. II Nr. 479/2020, zu entsprechen.

Für Individualsportarten hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  • Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden Sportler, Betreuer und Trainer in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  • Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  • Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf,
  • Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden Sportler, Betreuer und Trainer,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der Sportler, Betreuer und Trainer ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Detaillierte Regelungen finden sich im Dokument "COVID-19_PRÄVENTIONSKONZEPT ZUR MINIMIERUNG DES INFEKTIONSRISIKOS IM KARATE" in der jeweils gültigen Fassung.

5. Detaillierte Auskünfte zu sportartübergreifenden Fragen (z. B. Wettkämpfen) finden sich auf der Website von Sport Austria:

https://www.sportaustria.at/de/schwerpunkte/mitgliederservice/informationen-zum-coronavirus/

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