Karate COVID 19

Fassung vom 30. Juni 2020

Allgemeines

Die nachfolgenden Richtlinien, Handlungsanweisungen und Empfehlungen für das Karate-Training basieren auf der 287. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die COVID-19-Lockerungsverordnung geändert wird (6. COVID-19-LV-Novelle).

Verordnungen:

Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV): https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2020/197

Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die COVID-19-Lockerungsverordnung geändert wird (Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung): https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2020/207

Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die COVID-19-Lockerungsverordnung geändert wird (2. COVID-19-LV-Novelle): https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2020/231

Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die COVID-19-Lockerungsverordnung geändert wird (5. COVID-19-LV-Novelle):
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2020/266

Gesamte Rechtsvorschrift für COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 16.06.2020:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011162

Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die COVID-19-Lockerungsverordnung geändert wird (6. COVID-19-LV-Novelle):
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2020/287


Die vorliegenden Richtlinien, Handlungsanweisungen und Empfehlungen gelten ab 1. Juli 2020 und ersetzen alle vorher erlassenen Regelungen von KARATE AUSTRIA im Zusammenhang mit COVID-19.

Richtlinien, Handlungsanweisungen und Empfehlungen für das Karate-Training ab 1. Juli 2020

1. Beim Betreten von Sportstätten ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

2. Vor dem Betreten der Umkleideräume, falls diese nicht benützt werden, vor dem Betreten des Trainingsraumes, ist eine Handdesinfektion durchzuführen, ebenso unmittelbar nach Beendigung des Trainings.

3. Es ist darauf zu achten, die für das Training verwendeten Räumlichkeiten gut zu durchlüften.

4. Sportgeräte sind zu desinfizieren, sobald das Training mit dem betreffenden Gerät beendet ist bzw. bevor ein anderer Sportler/eine andere Sportlerin das Gerät benützt.

5. Die Mattenfläche bzw. der Boden der Trainingsstätte ist am Ende der Trainingseinheit mit einem Flächendesinfektionsmittel zu desinfizieren.

6. Für jede einzelne Trainingseinheit ist eine vollständige Anwesenheitsliste mit Erfassung von Vor- und Familiennamen sowie der Telefonnummern sämtlicher Trainingsteilnehmer und Trainer zu führen und mindestens 14 Tage aufzubewahren, um im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion den Gesundheitsbehörden (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) unverzüglich die für das Contact-Tracing notwendigen Daten zur Verfügung stellen zu können.

Um das Führen der Anwesenheitslisten zu erleichtern und einem möglichen Verlust derselben vorzubeugen, stellt KARATE AUSTRIA unter

https://karate-austria.at/scan

eine Web-Anwendung zur Verfügung, die auf jedem gängigen Browser am Smartphone lauffähig ist. Damit kann der in mydojo generierte QR-Code gescannt werden und so, z. B. am Ende des Trainings, die Anwesenheit von Trainern und Sportlern lückenlos dokumentiert werden. Der QR-Code muss nur einmal generiert und kann am Smartphone gespeichert oder auf Papier ausgedruckt werden.

Eine detaillierte Anleitung zum Generieren der QR-Codes findet sich in Anlage 1.

https://karate-austria.at/de/download/433

Für Fragen und Unterstützung bei der Implementierung der Scan-Lösung steht KARATE AUSTRIA unter office@karateaustria.at zur Verfügung.

7. Beim Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion ist folgende Vorgangsweise einzuhalten:

  • Der Verein informiert unverzüglich die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin, allenfalls die Gesundheitshotline 1450). Es wird empfohlen, sich bereits im Vorfeld über die Kontaktdaten der Behörde Klarheit zu verschaffen und diese allen Trainingsverantwortlichen zur Verfügung zu stellen.
  • Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden / Amtsarzt / Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen ebenfalls auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  • Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Anwesenheitslisten; wird dafür die Scan-Anwendung von KARATE AUSTRIA genützt, kann über office@karateaustria.at eine Auswertung der relevanten Trainings angefordert werden).
  • Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

8. Der Verein (oder der Betreiber der Sportstätte) hat ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen, das zumindest folgende Themen beinhalten muss:

1. Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern
2. Vorgaben für die Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
3. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
4. Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer Infektion

Für die Erstellung des COVID-19-Präventionskonzeptes können die Punkte 1 bis 7 und 10 bis 11 des vorliegenden Dokumentes herangezogen und entsprechend angepasst werden.

9. Für Spitzensportler gem. § 3 Z 6 BSFG 2017, das sind jene definierten Athletinnen und Athleten, für die ab 20. April 2020 Ausnahmeregelungen vom Betretungsverbot von Sportstätten erlassen wurden, ist vom verantwortlichen Arzt ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass Sportler, Betreuer und Trainer SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer, sind in den folgenden 14 Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jedem Wettkampf alle Sportler, alle Betreuer und Trainer einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Details zu den für diesen Personenkreis geltenden Regelungen werden in einem eigenen Dokument veröffentlicht werden.

10. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind stets zu beachten:

  • Häufiges Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel.
  • Abstand halten (mindestens einen Meter) zwischen sich und anderen (ausgenommen während der Sportausübung).
  • Augen, Nase und Mund nicht berühren.
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch bedecken. Taschentuch danach sofort entsorgen.

11. Es wird dringend empfohlen, von allen Trainingsteilnehmenden eine Einverständniserklärung unterzeichnen zu lassen:

https://karate-austria.at/de/download/424

Die grau markierten Passagen sind an den Verein anzupassen, die gelb hinterlegten Passagen von den Teilnehmenden auszufüllen.

12. Detaillierte Auskünfte zu sportartübergreifenden Fragen (z. B. Wettkämpfen) finden sich auf der Website von Sport Austria:

https://www.sportaustria.at/de/schwerpunkte/mitgliederservice/informationen-zum-coronavirus/

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