„Diese Medaille bedeutet mir enorm viel, da sie beweist, dass ich mit den Besten mithalten kann“, war Selimovic stolz. Mit vier Erfolgen war der Salzburger zuvor zum Poolsieg gerast, dann wurde er im Halbfinale vom Ägypter Yassin Saad mit 7:9 gestoppt, doch im kleinen Finale drehte Selimovic nochmals auf, eliminierte den Italiener Federico Supino mit 7:5 und der Podestplatz war perfekt: „Ich kenne Supino, wusste wie er kämpft, und suchte jede Gelegenheit, um zu punkten. Der Plan ging auf und jetzt arbeite ich voll auf das nächste Ziel hin. Die U21-EM im Februar in Zypern.“ In der U21-Weltrangliste ist Selimovic bereits Nr. 14.
An einer Medaille vorbei schrammten danach die U18-Athleten Tamara Lehner sowie Pascal Platisa. Die Burgenländerin unterlag im kleinen Kata-Finale der U18-Europameisterin Rita Marques (POR) knapp mit 24,40:24,90 Zählern. Der Vorarlberger musste sich im Bronzekampf der Klasse -76 kg dem Franzosen Lenny Malcoiffe mit 4:6 geschlagen geben. Zuvor hatte der Vorjahres-Silberne Lokalmatador Nicola Esposito mit einem 2:0-Sieg ausgeschaltet. Sein Landsmann Jakob Kleinekathöfer wurde im U21-Turnier starker Neunter der +84 kg-Klasse. Emil Zadina ergänzte das gute Karate Austria-Ergebnis mit einem siebten Platz in der U16-Kata. Seine Frieways Mattersburg-Klubkollegin Sophie Strodl war im U14-Viertelfinale gescheitert. Achtelfinal-Tickets lösten die U21-Kämpfer Sara Skrijeli (-61 kg), Mykyta Hrihorashenko (-75 kg) und Henrik Kühnel (-84 kg).
