Mit 1.276 gemeldeten Sportlerinnen und Sportlern aus 47 Nationen ist das Teilnehmerfeld international breit aufgestellt. Österreich entsendet ein 20-köpfiges Team und möchte an die Erfolge der EM 2025 in Polen mit einmal Gold und einmal Bronze anknüpfen.
Die Kata-Hoffnungen ruhen vor allem auf Tamara Lehner, die nach U16-EM-Silber und U16-WM-Bronze erstmals auch in der U18-Klasse das Podest stürmen möchte. Im U18-Weltcup konnte die Burgenländerin im letzten Jahr bereits Gold in Kroatien und Silber in Mexiko gewinnen. Eine weitere EM-Medaille wäre ein Traum für die 17-Jährige. Kata-Teamchef Balasz Lakner freut sich aber vor allem auch auf das EM-Debüt des neuen U21-Teams Timon Wu, Felix Wagner und Florian Zöchling, dem er einen Podestplatz zutraut.
Im Kumite sind die Augen auf Armin Selimovic (+84 kg) gerichtet: Nach U18-EM-Bronze im Vorjahr zeigte der Salzburger mit U21-Weltcup-Silber in Mexiko und Bronze im Dezember in Lignano/Italien, dass mit ihm auch in der Altersklasse zu rechnen ist.
Als Nr. 2 der U18-Weltrangliste reiste Ceylin Cetin (-59 kg) nach Limassol. Die U18-WM-Siebente bestätigte 2025 ihre Form mit Silber bei der Youth League in Mexiko und konnte nicht zuletzt mit dem Staatsmeister-Titel nach dem Sieg über 61kg-Vizeeuropameisterin Lejla Topalovic aufzeigen.
Weitere Medaillenkandidaten sind die Sieger des Austria Champions-Cups in Hard: Florian Zöchling (Kata), Jakob Kleinekathöfer (-84 kg), Marcus Lang (-60 kg/alle U21), die U18-Hoffnungen Pascal Platisa (-76 kg) sowie Lisa Kirisits (-53 kg) und Eric Schnetzer (U16/-63 kg).
ÖKB-Präsident Georg Rußbacher wünscht dem neuen Nachwuchs-Kumite-Cheftrainer Thomas Schell viel Erfolg und freut sich, dass die Mannschaft das erste Mal die neuen Trainingsanzüge unseres Sponsors Hayashi präsentieren wird.


