Mit drei Erfolgen stürmte Lora Ziller zum Pool-Sieg, dann bezwang die Premier League-Neunte von Rabat/Marokko im Viertelfinale die Ungarin Dora Fleischer mit 3:1 und ließ Kumite-Bundestrainer Juan Luis Benitez Cardenes jubeln. Erst im Halbfinale wurde der Erfolgsrun der Karate-do Wels-Athletin von der Mexikanerin Guadalupe Quintal unsanft mit 1:9 gestoppt. Im kleinen Finale folgte ein 0:6 gegen Nikolina Golombos (Kro) – Ziller wurde starke Fünfte.
Die zweite Top-Leistung des Eröffnungstages gelang Florian Zöchling: Der U21-Weltcup-Sieger von Mexiko startete mit zwei Erfolgen, wurde dann vom späteren Kata-Finalisten Ricardo Perez (VEN) gestoppt, musste in die Hoffnungsrunde. Dort folgten zwei weitere Siege, aber der Staatsmeister scheiterte im Kampf um den Einzug ins kleine Finale am Japaner Syota Oshiguchi mit 41:42,30, wurde aber starker Siebenter.
Am Schlusstag wusste Sara Skrijeli zu überraschen: Die U21-Weltcup-Dritte nahm das Momentum von Mexiko mit, erreichte mit drei Erfolgen das -61 kg-Pool-Finale, scheiterte dort an der späteren Finalistin Kanon Irokawa (Jp) mit 0:5 und musste sich dann in der Trostrunde auch der Algerierin Khadidja Ghelam mit 1:7 geschlagen geben. Am Ende durfte sich die 18-Jährige bei ihrem Series A-Debüt über Platz neun freuen. Eine gelungene Premiere in der allgemeinen Klasse feierte auch Armin Selimovic (+84 kg) – der U18-EM-Dritte kam wie auch Marina Vukovic (-68 kg) und Adrian Nigsch (-84 kg) bis in die dritte Runde. Andrej Tvrdon (-67 kg) landete drei Siege, scheiterte aber im Achtelfinale.
Kalte Duschen gab es für die Medaillen-Anwärter Hanna Devigili (-68 kg) und Stefan Pokorny (-75 kg): Beide blieben in Salzburg sieglos. Somit rückte ein Start bei der WM-Qualifikation ab 17. Oktober in Paris in weite Ferne. In Frankreich qualifizieren sich dann nur noch die Medaillengewinner für die WM in Ende November in Kairo.
