„Ich bin mit meiner Gruppenphase sehr zufrieden, dann passierten aber ein paar taktische Fehler“, bilanzierte Emma Schütze nach Rang sieben. Die Nr. 4 der U21-Weltrangliste startete mit einem 2:1 über die Engländerin Lydia Woollatt ins Turnier, fegte dann die Spanierin Sara Larra Pardo mit 5:1 von der Tatami und fixierte mit einem 6:4 über die Norwegerin Hannah Stubsjoen den Poolsieg. Im Viertelfinale folgte ein bitteres 0:8 gegen Jade Ozserttas (FRA) und im Kampf um das Ticket für das kleine Finale musste sich die 20-Jährige Selina Stamer nach einem 1:1 geschlagen geben. Die Deutsche machte den ersten Punkt und gewann durch Senshu. „Da agierte ich eindeutig zu unerfahren, aber daran werde ich beim EM-Camp auf Gran Canaria mit Teamchef Juan Luis Benitez Cardenes arbeiten“, analysierte Schütze nach ihrem besten Series A-Ergebnis. Das bisherige Karriere-Highlight bleibt aber die U21-Weltcup-Bronzene 2024 in Jesolo (ITA).
Aufgrund der Verletzung der Premier League-Neunten Lora Ziller wird das Sportkomitee Emma Schütze wohl nominieren. Neben den Fix-Starterinnen Hanna Devigili (-68 kg) und Lejla Topalovic (-61 kg) soll Emma ins Team rücken. „Bei der EM geht es um die WM-Qualifikation für China. Deshalb sollten wir die Chance nutzen“, meint Sportdirektor Christian Grüner vor der endgültigen Nominierung am Montag. Bei den Kumite-Herren feierte lediglich Mykyta Hrihorashenko (-75 kg) einen Sieg.
In der Kata ist in Blickrichtung EM noch alles offen: Die Kärntnerin Sarah Flaschberger landete mit einem Triumph auf Platz 13. Timon Wu gewann zwei Matches, Adam Stelcl, Felix Wagner und Florian Zöchling nahmen jeweils die Auftakthürde. „Die Kämpfe waren gut. Florian und Felix verloren jeweils ungkücklich mit 2:3“, bilanzierte Kata-Teamchef Balasz Lakner.






































