„Ich bin unglaublich stolz als jüngste Athletin der EM mit 17 Jahren das Bronze-Match erreicht zu haben“, strahlte Tamara Lehner nach dem 6:1-Erfolg über Alice Kirschnerova (CZE), der den Einzug ins kleine Finale am Samstagnachmittag gegen die 31-jährige Portugiesin Ana Cruz bedeutet hatte. Dabei war die Burgenländerin mit dem für sie enttäuschenden siebenten Platz vom U18-Weltcup aus den Philippinen zurück nach Europa gereist. „Ich habe mich, um den Jetlag zu minimieren, schon in Manila an die österreichische Uhrzeit angepasst“, verriet die U16-WM-Bronzene, die mit Siegen über die Malteserin Jessica Wella (7:0) und die Dänin Frederikke Bjerring (5:2) perfekt ins EM-Turnier gestartet war. Im Viertelfinale folgte dann ein herbes 0:7 gegen die Italienerin Terryana D´Onofrio, aber in der Hoffnungsrunde schaffte es Lehner bis ins kleine Finale: „Gegen die Portugiesin Ana Cruz hab ich bislang zweimal verloren, werde aber am Samstag alles geben.“ Kata-Teamchef Balasz Lakner: „Tamara hat aufgrund ihrer Fähigkeiten auch gegen diese Weltklasse-Athletin eine Chance. Es ist das erste EM-Medaillen-Match für Österreich im Kata-Einzel.“
Mit Platz neun musste sich Hanna Devigili nach dem 8:9 im Highscore-Kampf in der Trostrunde gegen die Nordmazedonierin Era Koxha begnügen. Die Medaillen-Hoffnung feierte zuvor einen 3:2-Auftakt-Erfolg gegen die Serbin Teodora Krstovic, musste sich aber im Achtelfinale der Kroatin Sadea Becirovic unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.
Bei den Herren schaffte es Mykyta Hrihorashenko durch ein 3:0 gegen den Mazedonier Ljupche Mihajlov ins Achtelfinale der Klasse -75 kg. Dort unterlag der Welser dem Slowaken Martin Ciaky mit 1:6.











































