Wie schon in Salzburg konnte Lora Ziller in Budapest Kumite-Bundestrainer Juan Louis Benitez Cardenes begeistern. Die Fünfte der Austrian Open und Premier League-Neunte von Rabat/Marokko untermauerte mit Bronze in Ungarn ihre Top-Form in der Klasse +68 Kilogramm.
Einen weiteren Podestplatz eroberte Karate-do Wels-Klubkollege Mykyta Hrihorashenko im U21-Turnier. Der 75-Kilo-Kämpfer rutschte aber im kleinen Finale aus, fiel unglücklich, sah kurz schwarz und erhielt ein Kampfverbot für das Turnier der allgemeinen Klasse. Nun überlegt der Sportausschuss ob Hrihorashenko oder der dreifache EM-Dritte Stefan Pokorny das WM-Qualifikations-Ticket bekommen soll.
Klar sind die Verhältnisse bei den Damen. Neben Ziller werden in Paris auch die frischgebackene Studenten-Team-Europameisterin Lejla Topalovic (-61 kg) und Hanna Devigili (-68 kg), die in Budapest jedoch schon in Runde zwei scheiterte, in Paris auf die Tatami steigen. Weiters wurde Andrej Tvrdon (-67 kg), der in Ungarn zwei Kämpfe gewann, nominiert.
Das gesamte Kumite-Team fliegt nun zum zweiwöchigen Training nach Korea. „Wir wurden von den Asiaten eingeladen und wir nutzen dieses Camp zur Vorbereitung auf das Series A-Finale ab 3. Oktober in Malaysia. Von dort geht es dann weiter nach Paris“, erklärt Karate Austria-Team-Manager Andreas Moser.
In der Kata waren Tamara Lehner und der Neo-Österreicher Adam Stelcl bereits für die Qualifikation zur WM Ende November in Kairo/Ägypten gesetzt.
Zurück zu den Budapest Open: Nina Schuster (+68 kg) erreichte Platz fünf, Marina Vukovic (-68 kg) wurde Siebente, Adrian Nigsch (-84 kg) scheiterte in Runde zwei. Im U18-Turnier konnte Werner Mayr (+75 kg) mit Platz fünf aufzeigen.

