„Es ehrt mich, dass ich das Vertrauen des Vorstandes erhalten habe und will als jüngster Generalsekretär den ÖKB in die Zukunft führen“, meinte der 37-jährige Andreas Moser in Salzburg. Der Gmundner fungierte zuvor als U12 und U14-Bundestrainer, kennt dadurch alle heimischen Talente aus dem Effeff, wurde dann Team-Manager als Assistent von Sportdirektor Christian Grüner und übernahm nach dem Abgang von Generalsekretärin Helene Ely die Büro-Leitung interimistisch. Als erste große Tat nimmt Andreas Moser mit Sportdirektor Grüner das Erasmus-Projekt gemeinsam mit Deutschland, Bulgarien und der Schweiz in Angriff. „Hier wollen wir für das nächste Jahr Fördermittel lukrieren. Nachdem Karate nicht mehr Olympisch ist, müssen wir mit weniger Geldern vom Bund rechnen und uns anderweitig orientieren. Wir haben dazu auch Einsparungen vorzunehmen. Der Spitzensport darf aber nicht darunter leiden“, sagt Moser.
Für diese Aufgaben bekam der neue Generalsekretär auch einen starken Assistenten: Der ehemalige Sportdirektor Martin Kremser kehrt nach zwei Jahren Pause zum ÖKB zurück und wird sich neben organisatorischer Mitarbeit vor allem um den Behindertensport bemühen: „Ich möchte hier Strukturen entwickeln, Vereine ins Boot holen und Instruktor:innen und Trainer:innen, die sich für den Para-Sport interessieren, unterstützen und fördern. Parallel dazu soll meine Erfahrung im Bereich von Social Media Management bestmöglich eingebracht werden.“ Dazu betreut Kremser die größte internationale Social Media Karate-Plattform. Dies ist ein enormer Gewinn für den ÖKB.
Außerdem beriet sich der Sportausschuss bezüglich WM-Qualifikation und formte den Kader für das entscheidende Turnier ab 17. Oktober: Fix in Paris dabei sind in der Kata Tamara Lehner und der Neo-Österreicher Adam Stelcl. Im Kumite haben Lora Ziller (+68 kg), Lejla Topalovic (-61 kg) und Hanna Devigili (-68 kg) und Andrej Tvrdon (-67 kg) das Ticket in der Tasche. In der Klasse bis 75 Kilo fällt die Entscheidung zwischen Mykyta Hrihorashenko und Stefan Pokorny beim Series A-Finale ab 3. Oktober in Malaysia. Auch Armin Selimovic (+84 kg) braucht in Kuala Lumpur noch einen Leistungsnachweis. Die Kumite-Auswahl bereitet sich mit dem koreanischen Team in Asien auf das Series A-Finale vor.

