Genau 50 Tage bis zur WM in Linz

26.09.2016 - Der Countdown zum mit 2500 Athleten aus 135 Nationen größten Welt-Sportereignis des verbleibenden Jahres läuft: In nur mehr 50 Tagen heißt es zum ersten Mal „Rei“ bei der Karate-Weltmeisterschaften von Linz. Österreichs Generalsekretär und WM-OK-Chef Ewald Roth erklärt, was auf das Team und die österreichischen Athleten wie Alisa Buchinger (-68 kg), Thomas Kaserer (bis 67 kg), Stefan Pokorny (bis 75 kg) oder Bettina Plank (bis 50 kg) zukommen wird.

Wie sieht der sportliche Countdown aus?
„Bettina Plank bestreitet am Wochenende in Basel einen Testwettkampf, ehe dann ab 23.9. der letzte Härtetest bei der Premier League in Hamburg am Programm steht, wo auch die anderen heimischen Athletinnen und Athleten auf der Matte stehen werden. Abschluss der Vorbereitung sind spezielle Trainingseinheiten im Oktober. Alisa Buchinger nimmt statt Hamburg eine Woche zuvor die Premier League von Fortaleza in Brasilien in Angriff.“

Woran arbeiten Sie im Bereich der Organisation?
„Derzeit laufen in der Bruckner Uni Proben für das große Eröffnungskonzert mit Dirigent Alex Quasniczka, Singer/Songwriter Andie Gabauer und Komponist Hermann Miesbauer. Im WM-Büro glühen die Drähte wegen der Visa-Anträge für viele Sportler aus den 135 verschiedenen Ländern. Organisatorisch werden die letzten Details mit den Technik-Zulieferern fixiert.“

Was gilt es bei der Zusammenarbeit mit dem Weltverband WKF zu beachten?
„Seit der Aufnahme ins olympische Programm läuft auch dort alles auf Hochtouren. TV-Rechte, Live-Übertragungen, die Kampfrichter-Schulungen, der WKF-Kongress – all diese Punkte müssen organisiert werden. Ich muss daher auch am 20. September in die WKF-Zentrale nach Madrid reisen.“

Auch im österreichischen Verband gab es zuletzt verschiedene Strömungen. Wie ist hier der letzte Stand?
„Mit Tirol, Burgenland, Niederösterreich, Vorarlberg und Oberösterreich gibt es fünf Landesverbände – also eine Mehrheit – die eine außerordentliche Generalversammlung wollen. Diese findet nun am 20. November in Salzburg statt. Dabei geht es vor allem um Neuorientierungen in Blickrichtung Olympia 2020. Für Aufbruchstimmung und eine neue Kultur der Zusammenarbeit stehen erfreulicherweise auch drei ehemalige Nationalteam-Athleten, die den ÖKB mit ihren Erfahrungen olympiafit machen wollen.“

‎Antonio Espinos und Ewald Roth